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Viele göttliche Begegnungen in der Karibik!

Auf dem Programm standen 10 intensive tage für die Mission in der Karibik. 27 Personen, darunter 6 Kinder und Jugendliche, bildeten ein lebendiges Team. Zwei Inseln wurden gleichzeitig besucht: Guadeloupe und Martinique. Das bedeutet über 7000 km Reiseweg aus dem französischen Festland – aus einem einzigen Grund: Jesus! Und natürlich für viele göttliche Begegnungen.

Guadeloupe ist eine Insel, die uns sehr am Herzen liegt. Tatsächlich kommen wir seit mehreren Jahren regelmäßig dorthin zurück. Doch dieses Mal hatte die Mission eine ganz besondere Bedeutung. Zum allerersten Mal setzten wir unseren Fuß auf Martinique. Und es war ebenfalls eine große Premiere für uns, zwei Teams gleichzeitig auf zwei verschiedenen Inseln auszusenden.

 

Pointe-à-Pitre: Der Glaube der Jüngsten in Aktion gebracht

Einer der größten Freudenpunkte dieser Mission war zu sehen, wie Gott die Jugendlichen des Teams in Guadeloupe gebrauchte.

Rachel (13 Jahre) hatte schon eine Zeit lang dafür gebetet, jemanden dabei begleiten zu können, die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen. Am letzten Tag in Pointe-à-Pitre traf sie auf der Straße Rose. Sie kamen ins Gespräch, und Rose erklärte, dass sie Christin sei, aber schon lange um die Gabe des Sprachengebets bete.

Sofort bot Rachel an, für sie zu beten. Nach dem Gebet bezeugte Rose, dass sie das empfangen hatte, wonach sie seit Jahren suchte. Es war eine einfache, aber kraftvolle Begegnung! Gott hat zwei Gebete gleichzeitig erhört.

 

Trinité: Wenn das Verpassen des Busses Teil von Gottes Plan ist

Auch in Martinique gab es viele göttliche Begegnungen. Wir verkündigten das Evangelium in Trinité, ganz in der Nähe einer Bushaltestelle. Genau an diesem Ort und in diesem Moment traf ein junges Paar auf uns. Eine scheinbar zufällige Verspätung und ein unerwarteter Bus führten sie direkt dorthin, wo Jesus sie haben wollte.

Christian erzählt den Hintergrund dieser Begegnung:

Am Vorabend war die junge Frau erschöpft. Seit zwei Jahren versucht sie voranzukommen. Immer wieder erhielt sie dieselbe Antwort: keine Taufe für ihren Mann ohne eine lange Schulung. Für sie ist das nicht biblisch, also sucht sie weiter. Sie schreit zu Gott und stößt auf die Geschichte des äthiopischen Kämmerers und von Philippus. Sie erzählt es ihrem Partner, sie beten gemeinsam und bitten um ein Eingreifen.

Als sie am Tag der Begegnung von einem Termin kommen, verpassen sie ihren Bus. Der nächste bringt sie zunächst weiter weg von zu Hause, um umzusteigen – aber er bringt sie näher zu Gott. Als sie aussteigen, hören sie unsere Verkündigung und einen Namen, der sich wiederholt: Jesus. Die Frau zieht ihren Mann am Ärmel: „Komm, lass uns schauen.“ Dann stellt sie ihre entscheidende Frage. Als sie fragt, ob man eine lange Ausbildung braucht, um getauft zu werden, antwortet Christian: „Nein, er kann es heute empfangen, wie es im Wort steht.

Alles verändert sich. Das Herz des Mannes ist bereit, die Frucht ist reif. Er nimmt Jesus an, betet das Gebet der Errettung und sagt: „Warum warten?“ Am selben Nachmittag wird er getauft. Beide empfangen anschließend den Heiligen Geist. Was für ein besserer Ort als Trinité für eine göttliche Begegnung?

Selbst wenn man den Eindruck hat, dass Gott nicht hört, hört Er doch. Ich glaube, unsere heutige Begegnung ist der Beweis dafür! Denn die Situation dauerte schon viel zu lange, und gestern habe ich zu Gott geschrien, als ich die Passage mit Philippus und dem Äthiopier gelesen habe – die Begleiterin.

 

Anse du Four: ein Gebet am Wasser erhört

Das Team kommt an einem Nachmittag am Strand von Anse du Four an. Die Umgebung ist wunderschön, doch die Atmosphäre sehr ruhig. Rund um uns sind fast ausschließlich Touristen und Menschen, die gekommen sind, um sich auszuruhen. Sie suchen Stille, Entspannung und das Rauschen der Wellen.

Ehrlich gesagt stellt sich ein Unbehagen ein. Niemand im Team hat wirklich Lust, an diesem Ort zu predigen. Selbst wenn wir vom Wert unserer Botschaft überzeugt sind, haben wir Angst, zu stören. Wir fürchten, ihren Moment der Ruhe zu unterbrechen. So entsteht Zweifel und die Situation wirkt festgefahren.

Trotzdem gewinnt der Gehorsam. Jemand ergreift schließlich die Initiative, durchbricht die Stille und beginnt, das Evangelium zu teilen.

Genau in diesem Moment offenbart Gott seinen Plan. Er hatte bereits ein Herz an diesem Strand vorbereitet. Eine Frau hört zu, völlig gefesselt. Sie heißt Cynthia, und ihre Reise nach Martinique hatte sich erst in letzter Minute entschieden – ein wenig zufällig.

Cynthia trägt schwere innere Blockaden in sich und kommt nicht voran. Als sie auf die Insel kam, hat sie gebetet und Jesus gebeten, ihr jemanden zu schicken – jemanden, der ihr hilft, sich von all dem zu befreien.

Nach der Predigt tritt ein Teammitglied auf sie zu und spricht mit ihr. Die Puzzleteile fügen sich zusammen: Cynthia erkennt, dass dies die direkte Antwort auf ihr Gebet ist. Tief berührt trifft sie eine Entscheidung – sie nimmt die Botschaft an und gibt ihr Leben Jesus.

Anschließend äußert Cynthia den Wunsch, sich sofort taufen zu lassen. Dort am Strand entscheidet sie sich, ihre Ketten abzulegen, und geht durch die Wassertaufe. Was für eine Freude, sie verwandelt gehen zu sehen, erfüllt von neuer Freiheit und mit einem brennenden Wunsch: ihre Bibel zu öffnen und endlich das Evangelium wirklich zu lesen.

 

Place de la victoire: eine göttliche Verbindung.

Place de la Victoire: eine göttliche Verbindung

Pastor Rostant berichtete von einem eindrücklichen Ereignis, das sich nach einem Straßeneinsatz ereignete. Am Samstag bemerkten unsere Evangelisten eine Gruppe englischsprachiger Personen und gingen auf sie zu. Sie kamen ins Gespräch und verkündigten ihnen das Evangelium. Bevor sie sich trennten, luden sie einen der Männer zum Gottesdienst am nächsten Tag ein.

Am Sonntagmorgen kam dieser Mann tatsächlich durch die Türen der Gemeinde. Er nahm am Gottesdienst teil, und am Ende des Gottesdienstes trat die Ehefrau des Pastors zu ihm, um sich mit ihm auszutauschen. Im Verlauf des Gesprächs machte sich eine völlig unerwartete Entdeckung bemerkbar: Sie erkannten, dass dieser Mann eng mit ihrer eigenen Familie verbunden ist. Er stellte sich als der leibliche Vater eines adoptierten Kindes heraus.

Die Schwester des Pastors stammt ursprünglich aus Kamerun und arbeitet als Ärztin in Guadeloupe. Sie hatte dieses Kind in Dominica adoptiert. Heute lebt der kleine Junge bei ihr in Belgien.

In Guadeloupe leben etwa 400.000 Menschen. Und doch führte eine einfache Straßenbegegnung dazu, dass das Team auf den Vater dieses Kindes traf. Niemand hätte ein solches Ereignis vorhersehen oder planen können. Es ist eine vollkommen unwahrscheinliche menschliche Verbindung, die alle Statistiken übersteigt – orchestriert durch den Heiligen Geist.

Die Bilanz in Zahlen

Hinter jedem Zeugnis und jeder Straßenbegegnung steht eine kraftvolle geistliche Realität, die sich auch in Zahlen ausdrücken lässt. In nur 10 Tagen haben der Gehorsam des Teams und die Zusammenarbeit mit lokalen Christen zu einer reichen Ernte geführt:

🗣️ 1.304 Menschen wurden direkt durch die Botschaft des Evangeliums erreicht.
🙌🏼 Unter ihnen haben 58 Personen eine radikale Entscheidung getroffen, ihr Leben Jesus zu geben.
❤️‍🩹 Außerdem wurden 51 göttliche Heilungen erlebt und 9 Personen befreit.
🌊 3 Taufen durch vollständiges Untertauchen wurden gefeiert.
🕊️ 19 Gläubige wurden im Heiligen Geist getauft.
🙏🏼 Schließlich wurden 69 Personen vor Ort ausgebildet und ausgerüstet, um das Werk der Multiplikation weiterzuführen.

 

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